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Archiv

Unter dem Motto Planen. Bauen. Kultur. setzen wir im 4. Jahr die Reihe FORUMSTADT fort. Namhafte Referenten und Profis aus der Branche bereicherten in den vergangenen Jahren FORUMSTADT mit ihren Erfahrungen. Schauen Sie selbst im Archiv von FORUMSTADT.

FORUMSTADT 2015 Heuchelheim am 14. Oktober 2015

Die Referenten und die Themen

Burkhart Lehmann,
IBU Berlin "Wozu Umweltproduktdeklarationen? Wozu EPD´s?

Christian Rinn, Rinn Beton- und Naturstein, Heuchelheim
Nachhaltige Freiraumgestaltung und die Öko-Bilanz der Flächenbefestigung

Prof. Dr. Ing. Matthias Nimesgern,
"Land gewinnen" Die Technik der bewehrten Erde für sichere und dauerhafte Hangbefestigungen

Reiner Ankele
Das Mauerhandbuch und die Qualität der Anchor Wall Systeme

Uwe Sehrt / Dipl.-Ing. Frank Arne Weller
"Qualitätsansprüche der Kunden" und das Planungshandbuch. Vorteile aus der Sicht der Investoren und Planer"

FORUMSTADT 2015 Aschaffenburg am 15. September 2015

Praxis vor Ort: Vom Rangierbahnhof zum attraktiven Stadtquartier.

Der Bahnhof in Aschaffenburg erhielt 2012 von der Allianz pro Schiene die Auszeichnung „Bahnhof des Jahres in der Kleinstadt-Kategorie bis 100.000 Einwohner“. Rinn lieferte für den Bahnhofsplatz sowie für die Personenunterführung in den Stadtteil Damm Bodenbeläge mit Beschichtung RSF 5 mit Teflon® Oberflächenschutz. Bi-color-Stufen mit Aufmerksamkeitsstreifen sowie Rippen- und Noppenplatten für eine taktile Wahrnehmung sorgen zudem für Sicherheit und Barrierefreiheit. Der Bahnhof und sein gesamtes Umfeld sind ein gutes Beispiel für eine nachhaltige Gestaltung öffentlicher Flächen. Neben einer modernen Mobilitätsdrehscheibe, ist ein ganz neues Stadtquartier mit vielfältigen Nutzungen entstanden. Über Planung und Umsetzung dieses Projektes sowie über weitere aktuelle Themen informieren wir bei unserer Fachveranstaltung FORUMSTADT in Aschaffenburg.

Die Referenten und die Themen

Klaus Herzog, Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg
Grußwort: Die Stadtentwicklung steht heute vor großen Herausforderungen. Städte und Gemeinden befassen sich insbesondere mit dem Wohnungsbau, der Verkehrsentwicklung, der Erneuerung der technischen Infrastruktur sowie der Energiewende. Diese Aufgaben müssen nachhaltig bewältigt werden. Ein ungezügelter Flächen- und Ressourcenverbrauch ist heute nicht mehr darstellbar.

Dipl.-Ing. Dirk Kleinerüschkamp, Leiter Stadtplanungsamt Aschaffenburg
Bahnkonversion Aschaffenburg: Die öffentliche Hand und private Investoren haben erfolgreich zusammengearbeitet. Mit der Neuordnung und Neugestaltung des gesamten Bahnhof-Areals ist ein attraktiver öffentlicher Raum mit hoher Aufenthaltsqualität entstanden. Mit neuem Dienstleistungskomplex mit Einzelhandelsflächen, Parkhaus und neuer Hauptstraße sowie einem neuen Schulstandort.

Klaus Molenaar und Frau Claudia Weber-Molenaar, Architekten, Gräfelfing

M.Eng. Helge Hessler, Ingenieurbüro Zick-Hessler, Wettenberg
Bauprogramm Kanal-Straße-Wasser - systematische Infrastrukturerhaltung: Die programmtechnische Überlagerung der Zustandsbewertung Kanal, Straße und Wasser führt zu einer Dringlichkeitsreihung von Baumaßnahmen. In technischen Sanierungsprioritätenlisten bei gleichzeitiger Kostenbetrachtung wird die Notwendigkeit zur Erhaltung der kommunalen Infrastruktur aufgezeigt.

Christian Rinn, Rinn Beton- und Naturstein, Heuchelheim
Nachhaltige Freiraumgestaltung und die Öko-Bilanz der Flächenbefestigung

Ferdinand Fäth, Bau- und Immobilienverwaltung Fäth, Aschaffenburg
Qualitätsansprüche. Die Sicht der Investoren. Optik und Pflege sind zentrale Punkte bei der Materialauswahl, gerade bei stark frequentierten Gebäuden. Diese Herausforderung stellte sich auch bei dem Neubau des Hauptbahnhofes. Mit heute gut 23.000 Reisenden/Besuchern pro Tag zeigt der Hauptbahnhof, dass beides vereinbar ist. Ein Erfahrungsbericht aus den letzten 5 Jahren.

FORUMSTADT 2015 Hünfeld am 16. April 2015

Praxis vor Ort: Zeitgemäße Gestaltung öffentlicher Flächen

Der Bahnhof in Hünfeld wurde nach rund zwei Jahren Bauzeit im Sommer 2014 fertiggestellt. Ein barrierefreier Ausbau der Bahnsteiganlagen sowie des näheren Bahnhofsumfelds wurden umgesetzt. Somit ist dieser Bahnhof ein gutes Beispiel für eine nachhaltige Gestaltung öffentlicher Flächen. Im August 2014 erhielt der Bahnhof von der Allianz pro Schiene den Titel Bahnhof des Jahres in der Kategorie Kleinstadtbahnhof. Über Planung und Umsetzung dieses Projektes sowie über weitere aktuelle Themen informieren wir bei unserer Fachveranstaltung FORUMSTADT in Hünfeld.

Die Referenten und die Themen

Stefan Schwenk, Bürgermeister der Stadt Hünfeld
Grußwort: Die Bedeutung der Straßenraumgestaltung als Lebensraum für Menschen ist ein zentrales Thema. In dem Zusammenhang ist die barrierefreie Gestaltung von Straßen und Plätzen als Herausforderung zur Bewältigung des Demographischen Wandels zu sehen.

Dipl.-Verwaltungswirt Thomas Henkel, Leiter FB 2 Stadt Hünfeld
Förderprogramme - Chancen und Nutzen: Ausgeführte und künftige Bauprojekte in der Stadt Hünfeld unter Berücksichtigung des demografischen Wandels, auch aus dem Blickwinkel des Stadtmarketings, stehen im Mittelpunkt. Der Grundgedanke ist es, Innenstädte erlebbar zu gestalten, so dass alle Generationen davon profitieren.

Dipl.Ing. Steve Battenberg, Planungs- und Bauleiterbüro Battenberg + Koch, Bad Hersfeld
Barrierefreies Planen und Bauen - Umgestaltung Bahnhofsvorplatz der Stadt Hünfeld: Der Magistrat der Stadt Hünfeld hat im Rahmen der Umgestaltung der Bahnanlage den Bahnhofsvorplatz barrierefrei gestalten lassen. Ein weiterer Schwerpunkt bei der Gestaltung des Vorplatzes lag auf der Belastbarkeit der Platten aus Betonwerkstein, die unter Berücksichtigung der Belastungen aus ÖPNV sowie verschiedener Infrastrukturen ausgewählt wurden.

M.Eng. Helge Hessler, Ingenieurbüro Zick-Hessler, Wettenberg
Bauprogramm Kanal-Straße-Wasser - systematische Infrastrukturerhaltung: Die programmtechnische Überlagerung der Zustandsbewertung Kanal, Straße und Wasser führt zu einer Dringlichkeitsreihung von Baumaßnahmen. In technischen Sanierungsprioritätenlisten bei gleichzeitiger Kostenbetrachtung wird die Notwendigkeit zur Erhaltung der kommunalen Infrastruktur aufgezeigt.

Günter Laubinger, Verkaufsleiter Objekte, Rinn Beton- und Naturstein
Nachhaltige Freiraumgestaltung mit Rinn Produkten: Die als "Lebenszykluskosten" bezeichneten Gesamtkosten für Planung, Bau und lebenslangen Unterhalt von Freiräumen sollen bereits bei der Planung berücksichtigt werden. Hier stehen der Architekt, aber inzwischen auch der Landschaftsarchitekt und der Ingenieur, bei der Planung der Infrastruktur in der Pflicht. Auch auf der politischen Bauherren-Ebene kann noch dazu gelernt werden. Was kann die Bauindustrie den Entscheidern in den Kommunen und Gemeinden heute bieten? Rinn produziert seit 2014 C2 neutral und bietet damit die idealen Produkte für nachhaltige Freiräume an.

FORUMSTADT 2014 STADT NACHHALTIG PLANEN. DIE PRAXIS.

Stadt nachhaltig planen. Die Praxis.

Die Veranstaltungsreihe FORUMSTADT unter dem Motto "Stadt nachhaltig planen" stieß in 2013 auf sehr positive Resonanz. Dabei stand die Theorie im Vordergrund. Jetzt setzt Rinn die Reihe fort und stellt die Erfahrungen der am Bau Beteiligten in den Mittelpunkt der Veranstaltung. Nachhaltig gestaltete Objekte dienen als Beispiel für eine erfolgreiche Umsetzung in der Praxis. Sie erfahren außerdem mehr über Lebensräume der Zukunft, die Zertifizierung von Stadtquartieren und das EU-Vergaberecht. Das alles präsentieren Ihnen kompetente und erfahrene Experten aus der Branche. 

Die Referenten

Reiner Nagel, Vorstand Bundesstiftung Baukultur, Potsdam
Dr. Christine Lemaitre, Geschäftsführender Vorstand DGNB e.V.
Stephan Anders, Systemanwendung Quartiere DGNB e.V., Stuttgart
Dr. Mark von Wietersheim, Geschäftsführer forum vergabe e.V.
Dr. Marc Opitz, Kapellmann und Partner Rechtsanwälte mbH
Marcus Pfeifer, Groß und Partner mbH
Peter Wittel, Groß und Partner / Imoplan GmbH, Frankfurt am Main
Dr. Kerstin Hennig, Grundstücksgesellschaft Gateway Gardens GmbH
Josef Michel, Grundstücksgesellschaft Gateway Gardens GmbH
Stefanie Gaasch, behet bondzio lin Architekten GmbH & Co. KG
Christoph Schmidt, Geschäftsführer Grün Berlin GmbH
Christoph August Hartmann, Hartmann Ingeniuere GmbH, Berlin
Detleff Wierzbitzki, Geschäftsführer Landesgartenschau, Wiesbaden
Raimund Haase, Sommerlad Haase Kuhli Landschaftsarchitekten

Die Themen

Nachhaltigkeit durch Baukultur 
Baukultur heißt, mit unserer Umwelt gesamtgesellschaftlich verantwortungsvoll umzugehen und diese fachübergreifend, anspruchsvoll und nachhaltig zu gestalten. Baukultur wird von der Bundesstiftung auch als Prozesskultur begriffen. Sie erstreckt sich auch auf die Abläufe von Planung, Umsetzung und Kommunikation. Nachhaltiges Planen und Bauen geht über die gleichwertige Berücksichtigung ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte hinaus: Es zielt auf die tatsächlichen und emotionalen Qualitäten der gebauten Lebensräume - der Baukultur.

Nachhaltigkeit messbar machen - Das DGNB System für Quartiere
Bereits heute lebt die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten. Im Jahr 2050 werden es sogar 70% sein. Schätzungsweise 75% der im Jahr 2050 genutzten Infrastruktur existieren heute noch nicht. Diese Zahlen machen deutlich, welche immensen Quartiersentwicklungen uns erwarten. Was ist bei einer nachhaltigen Quartiersentwicklung zu beachten? Wie werden komplexe Prozesse transparent dargestellt? Und wie wird dies messbar gemacht? Die DGNB begegnet diesen Fragen mit dem DGNB Zertifizierungssystem für Quartiere.

EU-Vergaberecht und Nachhaltigkeit oder "Das wirtschaftlichste Angebot"
Viele bedauern, dass angeblich immer der billigste Bieter gewinnt - dabei muss das gar nicht so sein. Der Auftraggeber hat es in der Hand, durch die Beschreibung der Leistung, der Anforderungen an die Eignung und die Zuschlagskriterien die für ihn beste und preisgünstigste Lösung zu erhalten. Das Vergaberecht bietet hierfür den Rahmen - mit vielen Spielräumen. Diese Handlungsmöglichkeiten werden durch die neuen EU-Richtlinien noch erweitert. Dargestellt werden die aktuellen und die zukünftigen Möglichkeiten einer wirtschaftlichen, nachhaltig orientierten öffentlichen Beschaffung.

An den Nachmittagen stellen Planer, Architekten und Unternehmer nachhaltige Objekte und Projekte vor mit der Möglichkeit diese anschließend zu besichtigen:
16. Juli 2014: Stadtquartier Gatewax Gardens und Alpha Rotex, Frankfurt
28. August 2014: Campus Augustusplatz - Universität Leipzig
12. September 2014: Umfeld Fernsehturm Berlin
17. September 2014: Campus THM Gießen / LGS Gießen

FORUMSTADT 2013 STADT NACHHALTIG PLANEN

Stadt nachhaltig planen
Stadtentwicklung zu fördern ist ein gesellschaftliches Thema und ein gelebtes Ziel von Rinn. Entwickler und Hersteller von Produkten, Planer und Architekten sind heute gemeinsam gefragt, wenn es um zukunftsfähige Ideen für nachhaltiges Bauen und lebenswerte Städte geht. Mit FORUMSTADT bieten wir eine Plattform, auf der Experten ihre Erfahrungen, Visionen und Beispiele aus der Praxis vorstellen und diskutieren können.

Die Referenten

Andrea Gebhard, Präsidentin des bdla, München
Robert Kaltenbrunner, Bundesamt für Bauwesen
Markus Gnüchtel, GTL Landschaftsarchitekten Düsseldorf
Jens Gabe, GTL Landschaftsarchitekten Düsseldorf
Simone Pflaum, Nachhaltigkeitsmanagement, Stadt Freiburg
Babette Köhler, Stadtbaudirektorin, Stadt Freiburg
Thorsten Donn, Planer in der Abt. Stadtentwicklung, Stadt Freiburg
Klaus Overmeyer, Co-Initiator Forschungsprojekt Urban Catalyst
Gerhard Hauber, Landschaftsarchitekt Atelier Dreiseitl, Überlingen
Gerd Aufmkolk, Geschäftsführer WGF Landschaft GmbH Nürnberg
Gerti Theis, Projektkoordination bei der IBA Hamburg
Hans Lied, Projektkoordinator bei der IBA Hamburg

Die Themen

Planen in der Grauzone? 10 Thesen zur nachhaltigen Stadtentwicklung 
Nachhaltigkeit als Planungskriterium: Die optimale Relation aus Dichte, Stadtgröße, Umwelt- und Lebensqualität bestimmen und umsetzen.

Mit Nachhaltigkeit Qualität steigern
Steigerung der Qualität von Wohnanlagen, Parks, Plätzen und Außenanlagen von Firmengebäuden durch das Einbeziehen von Ökobilanzen und Lebenszykluskosten in die Planung.

Nachhaltigkeitsmanagement in der Kommune
Freiburg als Best Practice: Wie man Nachhaltigkeitsmanagement mit Akteuren aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Bürgerschaft organisiert, plant und umsetzt. | Alternativ: Konzepte für die Stadt von morgen - die IBA Hamburg.

Stadt anders planen - Räume in Transformation
Herausforderungen für Landschaftsarchitekten: Nutzergetragene Projektentwicklungen, Recycling von Materialien und Flächen sowie Stärkung lokaler Kreisläufe und Ökonomien.

Neue Freiräume für die Stadt
Masterpläne für die innerstädtische Entwicklung: Schaffung von Grün auf Konversionsflächen und Brachen, Zusammenarbeit mit Umland und Kommunen, Management  von Regenwasser und Grünflächen. | Alternativ: Nachhaltige Stadtlandschaften: Wasser innovativ integrieren.

 

Kooperationspartner: Architektur im Dialog Stiftung Baukultur BDA BDLA BDB DGNB IBU DGGL Galabau › www.rinn.net